2021-06-29 - Westfjorde - Latrabjarg

 Halbwegs gut ausgeschlafen und durch ein exzellentes Frühstück in angenehmem Ambiente gestärkt, starteten wir unsere Fahrt zum Vogelfelsen von Latragjarg.

Während der Nacht hatte es geregnet und auch am Morgen tröpfelte es noch ein wenig. Der Himmel war wolkenvergangen und trübe.

Nach kurzer Fahrt bemerkten wir, dass es vielleicht besser wäre zu tanken, da wir den ganzen Tag bei keiner Tankstelle vorbei kommen würden. Also drehten wir um, führen nochmals nach Patrekssfjördur zurück und tanken das Auto randvoll.






Schon nach wenigen Kilometern machten wir unseren ersten Stopp und besichtigten die 'Gardar'. Ein Schiff das 1981 an dieser Stelle gestrandet war und seither langsam vor sich hin rostet. 






Während der Weiterfahrt nach Breidavik setzte sich die Sonne durch und so konnten wir die traumhafte Umgebung genießen, auch wenn der Wind in orkanähnlicher Stärke blies.





Breidavik selbst besteht nur aus einer kleiner Kirche, einem Gasthaus und einem Campingplatz samt Nebengebäuden.





Bis Latragjarg mussten wir einfach noch trotz des Sturmes ein paar Fotostopps einlegen.





In Latragjarg angekommen verschlechterte sich das Wetter und es wurde trübe und nebelig. Aber wenigstens regnete es nicht. Der Latragjarg-Felsen ist bekannt für die dort nistenden Möven etc. 

Aber beliebtesten sind jedoch die Papageientaucher, die wir natürlich ausgiebig fotografiert haben.








Weiter ging es bei Nebel und Schlechtwetter nach Melanes wo es ebenfalls nur einen Campingplatz, eine Kirche und einen Bauerhof gibt.






Kurz vor der Rückkehr nach Patrekssfjördur blieben wir noch am Fjordufer stehen um allerlei gefiedertes Getier zu beobachten.







2021-06-28 - Von Keflavik zu den Westfjorden

Nach nur einigen Stunden schlaf warteten wir sehnsüchtig auf das Ergebnis des mitternächtlichen Corona-Tests. Gegen 10 Uhr bekamen wir das negative Ergebnis und konnten endlich aus Keflavik abfahren.

Unser Ziel war das ca 220 Km entfernte Stykkisholmur. Denn dort sollten wir die Fähre um 15h zu den Westfjorden erwischen.

Da wir gut in der Zeit lagen konnten wir vor Stykkisholmur noch einen kleinen Fotostop einlegen.





In Stykkisholmur angekommen holten wir zuerst die bestellten Tickets für die Fähre ab, um dann ganz geschwind zum Hafenplatz zu fahren um dort die besten Fish&Chips von ganz Island zu essen.



Im Hintergrund sahen wir schon die Fähre und beeilten uns nicht zu spät zu kommen. Als eines der letzten Autos wurden wir noch auf die Fähre gequetscht.




Dann ging auch schon die Fahrt zu den über 50 Km entfernten Westfjorden los. Und wir hatten Glück. Fast spiegelglatte See, sodass die Fähre nur minimal schwankte und wir nicht seekrank wurden.



Nach etwas mehr als der halben Strecke machten wir einen Stopp auf der Insel Flatey. Diese Insel mit 10 Einwohnern, einigen Touristen und ein paar Sommerhausbesitzern, wird vollständig von der Fähre versorgt.






Weiter ging es dann, bis wir nach nicht einmal drei Stunden den Ort Brjanslaekur auf den Westfjorden anliefen. Es dauerte ein wenig bis alle Autos wieder aus der Fähre entladen waren, aber eigentlich ging alles schnell und geordnet von statten.





Nahe der Anlegestelle stand eine kleine Kirche mit Friedhof, die wir noch kurz besuchten.




Bis zu unserem Tagesziel dem Guesthouse Stekkabol in Patreksjfördur waren es jetzt noch 60 Km. Es war eine wunderschöne Strecke, teils an Fjorden entlang, dann wieder über einen Pass bis auf 800m hinauf und hinunter.

Gegen 19:30 kamen wir dann im Quartier an und bezogen ein kleines, aber feines Zimmer mit herrlichem Ausblick. Zwar haben wir 'nur' Gemeinschaftsnassräume, aber alles ist sehr gepflegt und schön eingerichtet.






2021-06-27 - Von Frankfurt nach Reykjavik, Mietauto, Jazz-Hotel

Wie schon in Wien, setzten wir auch in Frankfurt beim Boarding die Behindertenkarte ein und durften als Erste, noch vor den Kindern und Businessclasspassagieren in die Maschine. Für eine kleine Weile gehörte das ganze Flugzeug uns alleine.
Aber nicht lange. Kurz darauf strömten die anderen Passagiere herein und schon war die Maschine voll besetzt. 







Punkt 22.00 ging es los. Wieder kein Essen, aber dafür eine 0,33 l Mineralwasserflasche. Also verzehrten wir unsere mitgebrachten Wurstsemmeln.
Außer ein paar Minuten, wo es ein wenig rumpelte, war der ganze  Flug recht angenehm und ruhig. Um 01.15 setzten wir auf und stellten gleich die Zeit um zwei Stunden zurück.
Unser Koffer kamen auch an und so gingen wir gleich zum Bankomaten um Isländische Kronen abzuheben.
Dann mussten wir in einer Schlange anstellen, da bei einem eigenen Schalter Pass, das Einreiseregistrierungsformular und der Impfpass überprüft wurden.
Da alles ok war bekamen wir ein kleines Röhrchen mit dem wir in den Sanitätscontainer gehen mussten. Dort wurde uns aus Rachen und Nase (bzw. Gehirn) Proben entnommen, die nun getestet werden.

Nun suchten wir unseren Agenten vom Carwiz, der uns und fünf andere Leute in einen Van lud und mit uns einige Minuten vom Flughafen entfernt zur Autovermietung für.
Wir bekamen einen roten Grand Vitara von Suzuki. Ein 4WD mit Automatik und kraftvollem Motor. Wieviel PS er hat müssen wir  noch ermitteln.

Das Auto nahmen wir gleich in Betrieb denn wir hatten noch ca. 10 Km bis zu unserem 'Hotel Jazz' zu fahren. Obwohl es ca 4.00 Ortszeit war, war es nicht finster sondern nur leicht dämmerig.

Das personallose Hotel entpuppte sich als Schmuckkästchen in dem wir nun ein paar Stunden schlafen können. Der Eintritt erfolgte über einen Code und bei der Rezeption lag der Zimmerschlüssel für uns bereit.





2021-06-27 - Flug Wien nach Frankfurt

Schön langsam dürfte die Reisebranche wieder in Schwung kommen. Unser Flug von Wien nach Frankfurt war jedenfalls restlos ausgebucht.

Nach dem guten Essen in der Lounge gingen wir die kurze Strecke bis zu unserem Gate. Da viele Sitze im Bereich des Gates gesperrt waren, ergatterten wir gerade noch die letzten Plätze um nicht die ganze Zeit herumstehen zu müssen. 

Boarding sollte um 17:00 beginnen, damit wir planmäßig um 17:30 starten können. Um 17:15 war von der Maschine noch keine Spur und der Abflug wurde um 15 Min. nach hinten verschoben.

Endlich kam das Flugzeug, aber das Aussteigen und die Reinigung dauerte dann doch noch einige Zeit. Alle Passagiere warteten schon ungeduldig um die Maschine zu stürmen. Eingestiegen sollte nach den Zonennummern auf dem Ticket. Zuerst die Priority, dann 1, 2, 3 und wir als letzte mit der Nr. 4.

Soweit die Theorie. Als die Prioritygruppe aufgerufen wurden, standen wir auf, zeigten den Behindertenpass (ja manchmal hat ein Herzinfarkt auch Vorteile) und schon waren wir durch.





In den Gepäckfächern war noch genug Platz und so konnten wir unsere Rucksäcke bequem verstauen. Jene die dann wirklich mit Nr. 4 in die Maschine stiegen hatten massive Problem ein Plätzchen für ihr Gepäck zu finden.

Punkt 18:00 haben wir dann ab, bekamen natürlich nichts zu essen oder zu trinken und landeten planmäßig bei leichten Regen um 19:00 in Frankfurt.

Dann machten wir uns auf die Wanderschaft und nach gut 20 Minuten hatten wir unser neues Gate erreicht. Die Diners-Lounge ist leider geschlossen und so müssen wir zum Beginn des Boardings um 21:10 hier am Gate herumlungern. 

Aber die Zeit wird auch vergehen und wir können ein wenig den Flugbetrieb beobachten. Leider gibt es in diesem Teil des Flughafens keine Geschäfte oder Restaurationen. Da müssten wir mindestens wieder eine viertel Stunde hin und her gehen.





2021-06-27 - CheckIn, Security und Lounge

So flott waren wir schon lange nicht abgefertigt.

Beim CheckIn-Schalter hatten wir das Glück, dass wir gleich als nächstes drangekommen sind. Keine fünf Minuten und wir waren fertig. Nur Pass, Impfpass und die Island-Onlineregistrierung mussten wir herzeigen und schon waren wir fertig.

Der Securitycheck ging auch schnell, denn vor uns wurde eine neue Station aufgemacht und so kamen wir dort als erstes dran. Nichts hat gepiepst und schon waren wir durch.

Danach gings zur Lounge. Diesmal mit warmen Essen. Paprikahendel! Eines unserer vielen Lieblingsessen. Hat nicht nur gut ausgeschaut, sondern auch sehr gut geschmeckt.

Kaffee und Kuchen haben das ganze positiv abgerundet. So kann es weitergehen.






2021-06-26 - Der Ischias nervt - Spital

 Die schwarze Mercedeslimousine steht bereit, Franz lässt sich hineinfallen und wird vom Spital nach Hause gebracht.

Über eine Woche hat der Aufenthalt gedauert, aber es hat sich rentiert. Die Schmerzen sind nach unzähligen weiteren Infusionen, einigen Massagen und ein wenig Akupunktur fast verschwunden.

Nun bleiben noch 24 Stunden um den Rest einzupacken und sich abreisebereit zu machen.

Edith hat natürlich schön das Meiste gepackt und vorbereitet, sodass nur mehr Foto- und PC-Zeug für Franz zum herrichten sind.

Mit eingepackt wird auch eine große Portion Hoffnung das die Behandlung erfolgreich bleibt und auch sonst nichts unvorhergesehenes passiert.

2021-06-17 - Der Ischias nervt - Hausarzt

Schon über eine ganze Woche schleppt sich Franz so dahin. Sein Ischias legt den ganzen linken Fuß lahm. Zuerst wurde fleißig geschmiert, doch dann lag die Hoffnung bei der Behandlung der Hausärztin. 

Nun, nach 5 Infiltrationen und ebenso vielen Infusionen ist keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil. Die Schmerzen werden nicht weniger und das Gehen wird zur Tortour.

Obwohl es schon später Nachmittag ist und die Ordination unseres Orthopäden Dr. Jagenbrein nicht besetzt ist, versuchen wir ihn zu erreichen.

Unvorsichtigerweise hat uns Dr. Jagenbrein vor längerer Zeit seine private Telefonnummer verraten. Wir rufen also diese Nummer an und er hebt auch sofort ab. 

Franz schildert die Leiden des alten K. und Dr. Jagenbrein organisiert gleich für den nächsten Tag die stationäre Aufnahme ins Rudolfinerhaus.